Neuorganisation Verkehrsdienst

In den letzten Jahren standen, jeweils an den schönen Wochenenden vom Frühling bis im Herbst, die Verkehrskadetten St. Galler Oberland bei der Betliserstrasse im Einsatz. Die Verkehrskadetten sperrten die Strasse, sobald die öffentlichen Parkplätze besetzt waren. Dieses System bewährte sich über mehrere Jahre. In den letzten Jahren hat das Verkehrsaufkommen (auch an Wochentagen oder während den Sommerferien) stark zugenommen, was zu Verkehrsproblemen auf der Betliserstrasse, in Betlis und teils auch auf der Hauptstrasse durch Weesen geführt hat.

Die Fahrzeuge, welche im Fli wenden, wenn keine Parkplätze mehr frei sind, müssen in Weesen oder bei der Biäsche parkieren. Dies erfordert eine "Lösung aus einer Hand" mit der Politischen Gemeinde Weesen. Die Gemeinderäte Weesen und Amden haben deshalb beschlossen, den Verkehrsdienst in Weesen und in den Gemeindegebieten Fli und Betlis ab diesem Jahr gemeinsam zu organisieren. Sie haben hierfür in den letzten Wochen und Monaten verschiedene Gespräche geführt und Varianten geprüft.

Beide Gemeinden haben nun, vorerst befristet für ein Jahr, die Skorp-Security GmbH, Näfels, mit der Verkehrs- und Parkierungslösung in Weesen sowie in den Gemeindegebieten Fli und Betlis beauftragt. Aktuell finden die Einsätze an den schönen Wochenenden statt. Anders als bei der bisherigen Lösung wird die beauftragte Unternehmung später im Jahr, vorwiegend während den Sommerferien und an Feiertragen, bei schönem Wetter auch an Wochentagen im Einsatz stehen. Aufgrund des Wechsels und der Ausweitung des Verkehrsdienstes sind Mehrkosten zu erwarten. Wie hoch diese tatsächlich ausfallen werden, hängt vor allem vom Wetter ab. Der Gemeinderat hat für die Neuorganisation des Verkehrsdienstes 40'000 Franken als "wiederkehrende neue Ausgabe" in das Budget 2026 aufgenommen.

Die Gemeinden haben die Auftragnehmerin im Detail über die örtlichen Gegebenheiten informiert und sind überzeugt, eine zufriedenstellende Lösung für alle Interessengruppen gefunden zu haben.

Neue Vereinbarung für die Bibliothek

Die Gemeinde- und Schulbibliothek Weesen-Amden erhält eine neue vertragliche Grundlage. Die überarbeitete Vereinbarung gilt ab dem 1. Januar 2026. Anlass ist der Austritt der Oberstufenschulgemeinde Weesen-Amden aus der bisherigen Trägerschaft. Zudem senkt die Evangelische Kirchgemeinde Weesen-Amden ihren Finanzierungsanteil.

Die an der Bibliothek beteiligten Körperschaften erarbeiteten gemeinem eine neue Lösung. Sie sichert den Betrieb der Bibliothek langfristig und verlässlich. Künftig trägt die Politische Gemeinde Weesen 42.5 % der Kosten, die Politische Gemeinde Amden übernimmt 30.5 %. Die Primarschulgemeinde Weesen beteiligt sich weiterhin mit 22 %. Die Evangelische Kirchgemeinde Weesen-Amden leistet neu 5 %. Die Oberstufenschulgemeinde ist nicht mehr Teil der Trägerschaft, beteiligt sich aber trotzdem noch mit einem pauschalen jährlichen Beitrag von 5'000 Franken an den Kosten. Trotz neuer Kostenverteilung bleibt das Angebot unverändert. Die Bibliothek erfüllt weiterhin ihren Bildungs- und Kulturauftrag.

Der Gemeinderat begrüsst die klare und faire Lösung, auch wenn er den Austritt der Oberstufenschulgemeinde weiterhin bedauert. Der Vertragsabschluss steht unter dem Vorbehalt der Budgetgenehmigungen an den Bürgerversammlungen der beteiligten Körperschaften im März 2026.

Dienstjubiläen

Anfangs Februar 2026 durfte Ralph Gmür, Mitarbeiter des Werkdienstes, sein zehnjähriges Dienstjubiläum bei der Politischen Gemeinde Amden feiern. Am 1. April 2026 wird es zehn Jahre her sein, seit Manuela Kid ihre Arbeitsstelle als Raumpflegerin im Alters- und Pflegeheim Aeschen angetreten hat. Der Gemeinderat gratuliert den beiden Mitarbeitenden zu ihren Dienstjubiläen und dankt ihnen herzlich für ihre Treue. Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit und wünschen den beiden Mitarbeitenden weiterhin viel Freude bei der Ausübung ihrer Tätigkeiten.

Arbeiten der Wasserversorgung

Bei den Anlagen der Wasserversorgung sind Druckreduzierventile (DRV) im Einsatz, um den Wasserdruck im Versorgungsnetz zu brechen und damit Schäden an Gebäuden und Anlagen zu verhindern. Im Gebiet Würzen und Halden befinden sich zwei ältere DRV in unzugänglichen Bodenschächten. Diese beiden DRV werden ersetzt und neu in einen normgerechten Schacht verbaut. Mit einem gemeinsamen Schacht kann der Aufwand im anspruchsvollen und steilen Gelände (ohne Zufahrt) minimiert werden.

Im Zuge der vorbeschriebenen Arbeiten wird der unterste Hydrant im Lehni (jener südlich der Kantonsstrasse) ersatzlos zurückgebaut. Der Rückbau ist deshalb nötig, da die Zufahrt zum Hydranten mit einem Löschfahrzeug nicht möglich ist. Die Versorgung der Gebäude, welche unterhalb des Hydranten, der rückgebaut wird, liegen, erfolgt künftig durch eine neue Gruppenleitung ab dem Hydranten beim Lehnirank.

Der Kostenvoranschlag des Projekts beläuft sich auf 140'200 Franken. Die kantonale Gebäudeversicherung hat einen Beitrag von 17'800 Franken zugesichert. Die Arbeitsausführung erfolgt (unter der Voraussetzung, dass der Budgetposten anlässlich der Bürgerversammlung 2026 genehmigt wird) in der zweiten Jahreshälfte.

Gastwirtschaftspatent

Der Gemeinderat hat für die Führung des Restaurants "Naturfreundehaus Tscherwald" das Gastwirtschaftspatent an Nadja Christen, Gutenswil, erteilt.

Prüfung des Grundbuchamtes

Die kantonale Grundbuchaufsicht hat im vergangenen Jahr eine aufsichtsrechtliche Prüfung beim Grundbuchamt Gaster (mit Sitz in Kaltbrunn), zu welchem auch Amden gehört, vorgenommen. Die Prüfstelle hat in ihrem Bericht festgehalten, dass das Grundbuchamt Gaster sehr gut geführt werde. Der Gemeinderat dankt den Mitarbeitenden des regionalen Grundbuchamtes unter der Leitung von Ladina Scheidegger für ihre professionelle und pflichtbewusste Arbeit.

Baubewilligungen

Der Gemeinderat hat folgende Baubewilligungen erteilt:

  • Bothien Mirko und Ramser Franziska, Zürich: Neubau Werkleitungen (Wasser und Regenwasserkanalisation) zwecks Erschliessung des Wohnhauses Nr. 434 im Roggenbüel
  • Gmür Peter, Grossgadenstrasse 6: Neubau Photovoltaikanlage an der Stützmauer südlich des Wohnhauses
  • Erbengemeinschaft Thoma Franz Siegfried, Jona: Ersatz Ölheizung durch zwei aussenaufgestellte Luft-Wasser-Wärmepumpen beim Mehrfamilienhaus an der Dorfstrasse 10
  • Gmür Beat und Regina, Obdorfstrasse 18: Neubau Abstellraum
  • Schwander Reto und Jaussi Doris, Heiggenstrasse 17: Ersatz Heizung (Luft-Wasser-Wärmepumpe durch Luft-Wasser-Wärmepumpe)
  • Frei Reto und Heidi, Tann: Abbruch und Neubau Balkon beim Wohnhaus an der Römlistrasse 20

Folgende Photovoltaikanlage wurde im Meldeverfahren bestätigt:

  • Gmür Peter, Grossgadenstrasse 6: Auf dem Dach des Wohnhauses an der Grossgadenstrasse 6